KO-DO's Musik

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* DISCOGRAFIE *
 

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  The latest song

 21.09.2018
Eigenes / self-penned
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Ko-Do, das Nilhörnchen und der Nackenschalk

Alle drei sind Erscheinungsformen der mehr oder weniger natürlichen Person Johannes Dittler, selbst eher unscheinbar und ebenso harm- wie farblos. Ko-Do ist ein japanisierter "Codo (der Dritte aus der Sternenmitte)", der im NDW-Hit von DÖF 1983 einen "Cosmischen Dolm" darstellte. Nach der Bedeutungsumwandlung (eine der möglichen japanischen Übersetzungen lautet "Der wahre Weg der Götter") versieht er nun seit cirka 1993/4 seinen Dienst als Künstlernamen des o. a. Johannes Dittler. Dieser ist sich bis heute nicht sicher, ob der "wahre Weg der Götter" nicht ohnehin darin besteht, ein "cosmischer Dolm" zu sein. Man könnte es auch so definieren: Ko-Do ist der Schalk im Nacken des Johannes Dittler, das Nilhörnchen (nix anderes als "Scrat" aus "Ice Age") ist selbiges vom Ko-Do und der Nackenschalk ist einfach eine Abkürzung für dieses uns allen bekannte Wesen. Es ergeben sich hier immer wieder die wunderlichsten Kombinationen, die - so überhaupt möglich - in der Beschreibung / Ankündigung / etc. neuer Songs ihren Niederschlag finden. Man munkelt sogar, daß man Johannes Dittler beim Besteigen des Nackens des Nackenschalks beobachtet habe... Jedenfalls zeichnen sie für
Persiflagen und politisch Angehauchtes verantwortlich.

Ko-Do's musikalische Karriere begann im frühesten Kindesalter. Schon mit 3 Jahren befaßte er sich mit elektronischer Musik und so war es nicht verwunderlich, dass der Knirps fehlerfrei den Wurlitzer im Café, in dem seine Tante arbeitete, bedienen konnte. Zeitzeugen berichten, dass er schon damals zu einem Lied, von dem leider nur mehr der etwas vage Refrain "diddledi di cha cha" in Erinnerung ist, regelrecht auszucken konnte. Zur Förderung dieses Talents schenkte ihm die Familie eine Violine, die er jedoch sofort gegen einen neuen Schnuller eintauschte.
Nun schlummerten Ko-Do's musikalische Fähigkeiten einige Jährchen, nicht jedoch sein Interesse für elektronische Musik, das dann auch schlußendlich zum Wiedereinstieg ins Music-Business führte - diesmal in Form eines Cassetten-Recorders. Dieses Instrument lernte Ko-Do in Null-Komma-Nichts fehlerfrei zu beherrschen. Etwa zu dieser Zeit begann er auch, die ersten Texte zu schreiben. Vorläufig zwar nur mit Kreide an die Hausmauern entlang seines Schulweges, aber es waren immerhin so hit-verdächtige Nummern dabei wie "Eva ist doof" oder "Hängt die Lehrer höher". Und von eben dieser Eva und eben diesen Lehrern wurde das musische Talent wieder einige Jährchen auf Eis gelegt, von einigen raren Live-Auftritten im niederösterreichischen Alpenvorland mal abgesehen. Gerüchte besagen jedoch, dass er damals unter anderem versuchte, das Geräusch der Wassertropfen in den Ötscher-Tropfsteinhöhlen zu samplen, um daraus "a hard rain's gonna fall" zu komponieren, was ihm jedoch von Bob Dylan kollegialerweise abgenommen wurde. Darüber frustriert reduzierte er sein musikalisches Schaffen auf das gelegentliche Trällern von diversen Schmachtfetzen und das Sammeln von Elvis-Platten.
Erst 1977 tauchte er anlässlich der Arena-Besetzung bei einer Jam-Session der "Mordbuben AG" wieder auf und bereicherte die Aufführung des Songs "Pflasterstan" dadurch, dass er mit einem selbigen das Klavier zertrümmerte. Nun begann er auch wieder häufiger, Texte zu schreiben, unter anderem "Ich sehe weiße Mäuse", das unter dem Titel "Ich träume von weißen Pferden" für Georg Danzer ein beachtlicher Hit wurde.
Der Zufall spielte ihm dann noch einige Gitarren nebst Verstärker zu, welchselbige er in kürzester Zeit richtig zu halten bzw. anzuschließen lernte. Die Provision, welche er beim Verkauf der beiden nachbarlichen Wohnungen kassierte, investierte er in einen PC mit einigen Gigabytes an Musiksoftware. Schon die ersten Versuche wurden auf "virtuellen CD's" im Web veröffentlicht. Darüber gibt's ab sofort eine eigene DISCOGRAFIE